| Russische Firmen: Der Erfolg führt (auch) in die Schweiz |
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Die Exponenten des russischen Geldadels sind auch in der Schweiz stark vertreten. Ganz oben auf der Liste: Viktor Vekselberg, Dmitry Rybolovlev und Vasily Anisimov.
Dmitry Rybolovlev (8 bis 9 Milliarden Franken Vermögen) übernahm laut Forbes Magazine Mitte der Neunziger Jahre die Kontrolle der Uralkali Gruppe, die vor allem dank der starken Nachfrage nach Kalium-Düngemittel stark expandierte. Rybolovlev’s Genfer Ribovax Biotechnologies SA arbeitet mit dem ehemaligen EPFL-Vizerektor Stefan Catsicas im Bereich der Zellforschung zusammen. Die Elena Rybolovleva Stiftung setzt sich für die Förderung der Kultur ein und finanziert Ausstellungen sowie die Restaurierung von Kunstwerken. Die Niederlassung der New Yorker Coalco-Gruppe des im zürcherischen Küsnacht lebenden Vasily Anisimov (1,5 bis 2 Milliarden Franken Vermögen) kontrolliert ein bedeutendes Beteiligungs- und Immobilienimperium. Man kennt sich untereinander: Viktor Vekselberg und Vasily Anisimov waren beide, wie Marc Rich, im Aluminiumgeschäft tätig. Anisimovs hübsche Tochter Anna (22) erregt in den Nobelclubs Manhattans einiges Aufsehen. Sie gilt als Russlands Antwort auf Paris Hilton. Der ehemals staatliche Erdgas-Konzern Gazprom, an dem Russland mit 50,002 Prozent beteiligt ist, wird mit der Gazprom Bank in Kürze auch in der Schweiz präsent sein. Gazprom ist der grösste Arbeitsgeber Russlands und gehört mit über 200 Millionen Euro Marktkapitalisierung zu den grössten Unternehmen der Welt. Im letzten Quartal hat der Konzern einen Reingewinn von über 10 Milliarden Franken erarbeitet. Artikel zitieren | Aufgerufen: 12103 | E-Mail
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